Heidelberg stellt sich vor

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Heidelberg
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Heidelberg stellt sich vor

Beitrag von Heidelberg » Mi Feb 06, 2019 14:19

Mein Name ist Rolf, komme aus Muggensturm, bei Rastatt, 57Jahre alt und Rentner. Beinampotiert bin ich seit Januar
2012, wegen Eines Ärztefehlers im Oktober 2011.War gerade 6Tage in Rente.
War 5jahre in Karlsruhe beim Orthopäten, bekamen aber keine Prothese zustande mit der ich gehen konnte.
Also wechselte ich zur Uni-Klinik in Heidelberg, wo mir gleich offenbahrt wurde warum. Mir hat man bei der
Amputation die Innensehne gekürzt, folge war Stumpf stand Schräg nach oben und innen. Dies wurde in Karlsruhe von 3 Orthopätie-Meistern nicht bemerkt, in Heidelberg gleich erkannt.Durch diesen Umstand haben wir mit viel Zeit und Geduld ein Schaft erarbeitet mit dem ich gut zurechtkomme. Bin Verheiratet, jedoch Kinderlos.
Seit 2014 bin ich auch durch Unachtsamkeit der Ärzte Stomaträger. ( Darmausgang )
Grüße an alle Leidensgenossen

Rolf

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Re: Heidelberg stellt sich vor

Beitrag von Karline » Mi Feb 06, 2019 17:12

Hallo rolf,

ich begrüße dich hier auf dieser Seite und hoffe, dass es dir hier auch gefällt.

Was war denn die >Ursache für die Amputation? ...mit 57 rente?
#
Es gibt in jedem Beruf Fehler, bei Ärzten ist es leider schnell tragisch.
Jetzt passt alles und kannst gut laufen mit welchem Knie?

Ich bin seit 2005 wegen Tumor os-amputiert, geht aber alles bestens mit modernster ausstattung.
Als frau hab ich natürlich Mänerhilfe gebraucht, dass ich auch das richtige vom RICHTIGEN Techniker bekomme.
Ich fühle mich nicht mehr behindert, habe ein glückliches Leben mit full-time-Job

viel spaß hier
Karline

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AmpuKlaus
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Re: Heidelberg stellt sich vor

Beitrag von AmpuKlaus » Mi Feb 06, 2019 17:42

Hallo Rolf

Willkommen in unserem Forum :)

Wie hast Du den Weg hier her zu uns gefunden?
Karin hat Dir ja schon ein paar Fragen gestellt.

Wirst Du da jetzt noch immer von der Uni-Klinik in Heidelberg mit Deiner Prothese versorgt? Weisst Du auch, wie diese Form von dem Schaft heisst, mit dem Du jetzt zu frieden bist?

Ich wurde OS amputiert wegen peripherer arterieller Verschlusskrankheit (PAVK) vor knapp 3,5 Jahren. Meine Phantomschmerzen habe ich sehr rasch damals selbst psychologistisch entfernt. denn die Pillen wirkten bei mir nicht.
Auch wenn ich täglich zu Hause bin, laufe ich noch meine Strecken. Denn wer rastet, der rostet. Das kann ich mir nicht erlauben. Alt und grau wird man von allein.

Wenn Du Fragen hast, werden wir gemeinsam versuchen Dir zu helfen

Viele Grüße

Klaus

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Re: Heidelberg stellt sich vor

Beitrag von Heidelberg » Do Feb 07, 2019 09:27

Hallo Karline!
Ich bin mit 57 in Vorruhestand und mit 60 in Rente mit 18% Abschlag. Ab Oktober Rentner,da ich am 11.09.51geboren bin.Am 06-11.2011ging ich in die Klinik um am linken Bein die Arterie mittels Ballon zu öffnen, dabei bekam ich 2 mal rechts eine Embolie und wurde danach auf Intensiv verlegt, mit Schmerzmittel vollgepumpt. erst am Tag daraufstellte man fest,das Bein ist kurz vorm platzen. Da ich nicht mehr Ansprechbar war mußte meine Frau
Für anstehende Not-OP unterschreiben. Dann wurde eine Vadenspaltung zur Druckreduzierung durchgeführt. Endergebnis: Ab Sprunggelenk war alles
Tod. Dazu kam daß ich bei dieser OP ein schwerer Herinfarkt bekam und in die Herklinik Eingeliefert wurde. OP am offenen Herzen stand bevor.
Am 22.Dez. war ich endlich wieder zu Hause, mit kaputtem Fuß, jedoch im Januar Durblutungsstörungen rechts, Arterie unten war zu. Also entschied ich mich für Ampudation. Danach 5 Jahre keine Prothese mit der ich laufen konnte, daraus Resultierend Muskelschwund und Hüfte links schmerzhaft.
Nun habe ich Laufband gekauft um Trainieren zu können wann ich möchte. Auserhalb der Wohnung geht es fast nur mit Krücken. (HÜfte links )
Aber bin jetzt 67 und Lebe noch recht gerne und habe mein Haus , meine Wohnung Behindertengerecht für viel Geld ausgebaut, aber so lässt sich Leben.

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Re: Heidelberg stellt sich vor

Beitrag von Karline » Do Feb 07, 2019 19:13

Hallo Rolf,
danke für Deinen ausführlichen Bericht.
Das sind wohl die auswrkungen einer bestimmten Lebensweise.
Hast denn nach dem Infarkt wieder Leistung?
Was ist mit der Hüfte?
Was hast denn jetzt für Prothesenteile verbaut, bist zufrieden, kannst sie denganzen Tag tragen?

Hast du was falsch gemacht?
Wenn man in so eine Situation kommt, ist man einfach dumm und unwissend
Du bist eben nicht an die optimalen Ärzte geraten, was dir viel Leid eingebracht hat.
Dehalb braucht man einen Menschen, der alles versteht und hilft. das muss nicht der Partner sein, bei mir war es mein Bruder, dem ich sehr dankbar bin.
Funktioniert Liebe und sex wieder? ein Stumpf ist immer erotisch, das msuss der Partner verstehen. Oder bei bei Euch nichts mehr, wäre nicht gut

viele grüße
Karline

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Re: Heidelberg stellt sich vor

Beitrag von Heidelberg » Fr Feb 08, 2019 11:15

Hallo Karline!
Teils hast du Recht, ich habe viel geraucht,aber das meiste ist vom Vater vererbt,mein Bruder ( Nichtraucher ) kämpft auch damit, hat jedoch mehr Glück bei der Wahl der Ärzte.
Da ich erst üben muß Bilder ins Forum einzustellen, übernimmt Klaus das ganze in meiner Vorstellung.
Was die Wahl des Krankenhauses angeht, so habe ich gewechselt, denn 2014 hat man vor Überprüfung der Baucharterie eine Darmspiegelung vorgezogen.
Beim ziehen einer Probe ein Loch in den Darm gemacht und nach Hause geschickt, Tagsdrauf habe ich mich mit dickem Bauch wieder Eingeliefert. Man wuste davon. ( Frechheit )Seit dem Trage ich auch Stoma.
Ich Glaube jedoch der Rest ist doch etwas sehr privat. Aber nichts dem Trotz unternehmen meine Frau ich noch sehr viel, Keine Flugreisen mehr,aber immerwieder kleine Kurzurlaube mit eigenem Auto.Ich fahre schon von Berufswegen gerne Auto.( KFZ-Meister bei Entwicklung Unimog,Daimler )
Das Leben muß weitegehen und man sollte immer Versucht sein das Beste Rauszuholen.
Gruß
Rolf

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Re: Heidelberg stellt sich vor

Beitrag von AmpuKlaus » Fr Feb 08, 2019 13:08

Hallo Karline, Rolf und ihr Mitglieder,

hier nun wie gewünscht vom Rolf seine Prothesen Vorstellung.

Er hat sich für eine voll verkleidete Prothese entschieden. (Ich, der Klaus habe keine Verkleidete, laufe von April bis September mit kurzer Hose, mit dem "Roboterbein" durch die Gegend. Die Menschheit kann sehen, was da ist.)

Rolf sagte mir, dass er die Prothese ohne Liner trägt.

Beim 1. Bild sieht man gut die Auswirkung des Fehlers bei der Amputation mit der gekürzten Innensehne. Der Anschluss des Drehadapters und des Knies sitzt weit hinten.
Weichschaft Heidelberg (3).JPG
Lieber Rolf, bemühe Dich wann immer Du kannst, dass Dein Stumpf so weit nach hinten streckst, wie möglich. DAS ist eine Aufgabe jedes OS Amputierten, damit die Sehne sich NICHT noch mehr verkürzt.

Beim Ende des Schaftes sieht man oben das kleine "Ohr". Mit hoher Sicherheit damit ein M.A.S. Schaft.

Das 2. Bild fast von vorn zeigt eine gut gestaltete Prothese:
Weichschaft Heidelberg (2).JPG
Wer genauer hinschaut, sieht den Drehadapter und das obere Ende des Kniegelenkes C-Leg 3. Man erkennt es an der oben weissen "Kappe"
Weichschaft C-Leg 3 und Drehadapter.JPG
Rolf, wie lange läufst Du schon mit diesem Knie?

Ich frage Dich deshalb, weil es seid Herbst 2015 den Nachfolger bei Otto Bock gibt, dass C-Leg 4.

Bei meiner Umstellung von mechanisches Knie auf elektronisches Knie, durfte ich 1 Woche mit einem C-Leg 3 laufen. UND gleich anschießend die Testversorgung mit dem C-Leg 4 für 14 Tage.

Oh Rolf, ich sage Dir, die Umstellung vom C-Leg 3 auf das C-Leg 4 ist so super! Ich und wir wünschen Dir, dass Du bald mit dem C-Leg 4 laufen darst. Es hat bessere Gebrauchseigenschaften für den Alltag.

@Karline, Du fragtest: "Was ist mit der Hüfte?"
Hier in der Kurzform nur, was Rolf sagte PN:
Dadurch daß Rolf 5 Jahre keine brauchbare Prothese hatte, ruinierte er seine linke Hüfte so sehr, dass er ausserhalb der Wohnung nur mit Krücken zu recht kommt,dumm gelaufen.

Bitte werft dem Rolf nicht vor, warum er so lange nichts dagegen unternommen hat! Im Nachhinnein ist man immer klüger. Viele würden einen Termin vereinbaren mit dem OT, wenn es Prothesenprobleme gibt.

liebe Grüße
Klaus
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Re: Heidelberg stellt sich vor

Beitrag von Heidelberg » Fr Feb 08, 2019 15:00

Hallo Ampuklaus,Karline und Mitglieder!
Zunächst Klaus dir ein Dankeschön für deine Mühe.Ich bin mit den alten Prothesen, ich sage es jetzt einfach, von Storch & Beller, auch ohne Verkleidung mit kurzen Hosen gelaufen,mußte aber Feststellen, Kinder waren manchmal etwas schokiert. Auch meine Frau wollte es nicht, daher die Enscheidung.Ich brauche , da ich die Protese ohne Liner trage, das heißt ich stehe mit nacktem Stumpf im Schaft, eine Anziehhilfe sonst komme ich nicht runter. Die Vergleitung von Heidelberg sieht wirklich super aus, Kostet auch 800€, was die Kasse trägt.
Klaus ich hatte 2018 letzter Kundendienst am Gelenk, so daß nächsten Januar auf dasC-Leg 4 Umsteigen kann.
Was die kurze Sehne betrifft, wusste ich vor Heidelberg nicht daß sowas möglich ist. Der Gipsabdruck wurde immer in Stumpfruhestellung gefertigt,
aber das Kniegelenk mittig auf dem Schaft angebracht, so drehe sich das ganze oben an der Abstützung nach hinten zum Beckenknochen, was sehr Schmerzhaft war. Saudumm gelaufen. War 5 Jahre lang in Karlsruhe und habe reklamiert, bis mein Geduldsfaden riss und ich begann im Internet zu Schauen wo kannst du hin.
Die Sehne zu dehnen haben wir in der KG ( 2mal duie Woche )sehr lange versucht zu dehnen, ohne erfolg. Zu kurz ist eben zu kurz!
So jetzt ist Schluß für Heute , es Grüßt allee Leser Rolf aus Muggensturm.

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Re: Heidelberg stellt sich vor

Beitrag von Karline » Fr Feb 08, 2019 18:42

Hallo rolf,
danke für Deine ausführlichen infos.
Du hast viel Lehrgeld bezahlt und würdest in Deinem nächsten Leben sicher manches anders machen.
Du solltest auch jetzt jemanden haben, der dich versteht und dir hilft, für dich immer die beste Lösung zu finden. Das hat nichts mit dem Alter zu tun. das ging/geht mir auch so mit Mitte 30.
Wichtig ist doch auch, dass deine Frau Dich versteht und Ihr beide das best mögliche gemeinsam macht. Das ist doch der Sinn der Ehe! Ich denke da auch vielleicht "altmodisch"
Bei dem, was du schreibst, denke bitte, dass es ein offen einsehbares Forum ist. das heißt einerseits informativ zu sein für Menschen, bei denen sich ähnliches anbahnt und Angst haben. andererseits sicht zu viel preiszugeben für Menschen, die hier nichts zu suchen haben
Man muss auch keine Bilder einstellen, wenn man weiß, was man hat.
Die Uni-Klinik hat Dir sicher den bestmöglichen Schaft gebaut und musst nun sehen, wie du das beste draus machst. es ist ein Prozess d.h. du wirst immer neues entdecken, was besser gehen kann. Deine starke Frau ist die richtige an Deiner Seite und hilft Dir ganz einfach, weil sie Dich immer noch liebt. das ist ene große Errungenschaft und heute nicht selbstversändlich.

viele grüße
Karline

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Re: Heidelberg stellt sich vor

Beitrag von AmpuKlaus » Sa Feb 09, 2019 12:01

Hallo Karin und Mitglieder des Forums

Ja Karin, Deine Worte sind richtig und auch gut, in Verbindung einer Ehe oder einfach mit einem Menschen zusammen zu leben. Auch wenn man gut oder richtig gut mit der Prothese versorgt ist, so gibt es zu Hause, im Garten oder beim Nahrung besorgen kleine Probleme, bis kann es geben. Ich, der keinen Führerschein hat, bin auf Hilfe angewiesen, dass ich was Essen kann. ---> Jetzt im Winter bei Eis und Schnee noch schlimmer.
Karline hat geschrieben:
Fr Feb 08, 2019 18:42
Bei dem, was du schreibst, denke bitte, dass es ein offen einsehbares Forum ist. das heißt einerseits informativ zu sein für Menschen, bei denen sich ähnliches anbahnt und Angst haben. andererseits sicht zu viel preiszugeben für Menschen, die hier nichts zu suchen haben
Man muss auch keine Bilder einstellen, wenn man weiß, was man hat.
Ja liebe Karin, Du bist viel länger Mitglied dieses Forums. Das wieder Bilder "angehangen" werden können, hat der Charley, unser Admin auf meinen Wunsch aktiviert. Früher gab es das auch schon mal. Ich sage einfach, mit ein paar Bilder wird ein Forum bunter.

Ich habe an einigen Stellen des Forums das genutzt, mit Bildern etwas zu zeigen, was man mit Sprache schlechter erklären kann.

Das Schöne dieses Forums ist, dass der Charley es bewußt so geschaltet hat, dass man NUR jedes Bild sieht, wenn man angemeldet ist, mit Benutzername und Passwort. SONST siehst Du, Rolf, ich, ... kein Mensch aus dem Internett all diese Bider, die wir veröffentlicht haben.
WER das nicht glaubt, soll sich einmal diese Bild als Beweis ansehen, als ich nicht angemeldet war!
unangemeldet keine Dateianhänge sichtbar!.jpg
Deshalb ein kleiner Aufruf an die Mitglieder, einmal ihre, seine Prothese zu zeigen, mit der er gerade läuft - in seinem Vorstellungsthema. Den/die Amputierte(n) sollte auf keinem Bild sein! Dies vorbeugend gesagt. Dazu gibt es Facebook und Webseiten :) :-D :lol: :P

Euch allen ein schönes Wochenende

Klaus
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Re: Heidelberg stellt sich vor

Beitrag von Annelise » Di Feb 12, 2019 22:53

Hallo Heidelberg
Die Prothese sieht ja gut aus , wie die das Steckdefizid ausgleicht . Ich habe ja auch ein Streckdefizid ,es hat sich herausgestellt das ich auch Verkalkungen dort habe .Aber wenn die weggemacht sind , sagt man mir, das man dann immer noch Streckdefizid hat , weil ja schon seit guten 3 Jahren es nicht mehr richtig gestreckt werden konnte .Ich hoffe ,die Verkalkungen kommen nicht wieder .
Du hast ja so einiges hinter dir . Ich hoffe das die Ärzte bei der kommenden OP bei mir nicht auch zu fiel kaputt machen .Wie bei dir geschehen .

Grüße
Annelise

Heidelberg
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Re: Heidelberg stellt sich vor

Beitrag von Heidelberg » Mi Feb 13, 2019 16:12

Hallo Annelise !
Ich habe mir immer gesagt es geht gut, wenn ich auch immer was anderes im Hinterkopf hatte, auf Grund der Erfahrung. Aber denk dran du bist schließlich nicht ich,also wird alles gut. Mit Verkalkung hab ich keine Probleme, weil meine Krankengymnastik immer sagte, immer mal wieder so gut wie es geht nach hinten Dehnen. In der Praxis sogar mit Terraband. Leider ist diese Frau jetzt im Mutterschutz, die ich jetzt habe ist nicht so aufmerksam.
Aber ich Arbeite dran. Ich habe auch durchgesezt mehr mit der linken Hüfte zu arbeiten, Kraft und Beweglichkeit. Es Hilft, hab weniger Schmerzen.
Seit wann bist du Amputiert? Melde dich einfach mal wieder!
Beim Durchlesen fällt mir gerade auf, Kalk könnte auf meine linke Seite zutreffen, wer weis.

Gruß Rolf

Annelise
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Re: Heidelberg stellt sich vor

Beitrag von Annelise » Mi Feb 13, 2019 23:10

Hallo Heidelberg
Bei mir ist das eine periartikuläre Ossifikation auch heterotope Ossifikation .Hier ist ein Bild zu sehenhttps://www.medcontroller.de/2012/07/17 ... ntfernung/ , wol an der Armbeuge .
Meine hausärztin sagte mal man könne die Verkalkung mit Muskelträning weg bekommen , was der Arzt vor Ort nur Kopfschütteln hervorbrachte .
Das muß leider weg Opperiert werden .
Hier ist mein Tread dazu https://www.osa-forum.de/viewtopic.php?f=19&t=1684
Aber die Verknöcherung schreitet auch mit Krankengymnastik weiter fort .

Ich binn seit dem Monat 11 2015 Amputiert worden .

Ich war mit meiner Krankengymastin erstmalig weiter gekommen mit der Streckung des rechten Beines , aber es gab dann immer mehr Rückschläge , das ich nach den Streckübungen dann nicht mehr mein rechtes Bein belasten konnte . Ich hatte dann eine Schwimmprothese bekommen , die ich dann immer wieder anprobieren mußte , dabei kamen dann richtig dolle Schmerzen, bei dem Strecken und gehen damit auf .
Einmal war ich ganz zusammen gesackt , die nächsten 2 mal dann wieder solche Schmerzen , das ich gar nicht mehr mit den rechten Bein auftreten konnte .
Jetzt vor ein paar Tagen hatte ich es so das ich das Bein kaum noch bewegen konnte , ohne Schmerzen zu bekommen .Und heute zuhause noch mal eine Gegebenheit , wo ich mich sehr strecken mußte , konnte ich gar nicht mehr auftreten .

Wenn es bei dir mit Streckübungen weniger wird mit Schmerzen , denke ich nicht , das du eine Verknöcherung hast .

Ich binn ja auch froh das ich meine jetzige Krankengymastin habe , nur durch Sie war ich weiter gekommen in der Streckung .
Ich hatte das erste Jahr gar keine KG bekommen ..... Viele hatten abgesagt wenn der Termin nahte wann ich hätte kommen können . Die hatten sicher angst vor Politrauma Patienten ??
In der Anschlusheilbehandlung, wurde mein Amputiertes Bein nur auf einen Würfel ruhig gestellt , im 90 Grad winkel weil die Streckung fehlte .
Es ist wol richtig schwierig , einen guten Kg zu finden :roll: Wenn man dann einen guten gefunden hat, ist es dann zu spät mit dem Streckdefizid .

Grüße
Annelise

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Re: Heidelberg stellt sich vor

Beitrag von Heidelberg » Do Feb 14, 2019 09:17

Hallo Annelise, hier ist Rolf nochmal !
Habe gerade deine Vorstellung gelesen,Dir reicht es aber auch! Hat es dir fürs aG nicht gereicht. Ich habe auf anhieb aG B und 100% auf Lebenszeit bekommen was mich damals sehr überrascht hat.
Jetzt ist mir besser klar geworden was du mit der Verkalkung meinst, ist bei mir definitiv nicht der Fall.Was mir zur Zeit Probleme macht, ist eine
aufgebrochene Lünf-Ziste, die mal nässt, mal austrocknet und verheilt. Im Moment jedoch wird die Wunde immer größer und schmerzt beim gehen.
Das Spiel geht jetzt schon 2 Jahre. So Kämpfen wir uns eben durchs Leben.
Dir wünsche ich für deine OP alles Gute und natürlich vollen Erfolg.
Rolf

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Re: Heidelberg stellt sich vor

Beitrag von Annelise » Do Feb 14, 2019 21:32

Nein Heidelberg ich bekomme kein aG , da ich ja nicht Oberschenkelamputiert bin .
Auf meinen Rücken habe ich 10 % bekommen .
Das ich ein Streckdefizid habe wurde nirgens erwähnt .
In der Reha die erste Kg hatte das aufgeschrieben , doch die war dann weg und ich bekam eine andere .
In den Komplett- Unterlagen war das nirgens zu finden , das die eine das aufgeschrieben hatte ......
Ich habe keine Ahnung ob ich anrecht auf aG hätte , wenn die verkalkung wieder kommen sollte , was ich ja nicht hoffen will , werde ich mal nachfragen , ob ich dann doch anrecht auf aG bekäme , denn so gut kann ich ja gar nicht gehen .
Ich war ja beim VDK gewesen und die sagten man bekommt nur aG wenn man Querschnittsgelähmt ist , Oberschenkelamputiert , oder beidseitig Unterschenkelamputiert ist . Letzteres weis ich nicht so genau ob die mir das gesagt hatten .
Ich wollte den Orangenen Parkausweis bekommen , da war dann Bedingung , das man beidseitig Unterschenkelamputiert sein muß um das zu bekommen .
Villeicht schmeiße ich da dann was durcheinander .
Mit den Lymph Zysten habe ich nichts zu tuen . Wo hast du das denn ? an dem Amputierten Bein am Stumpf ?
Ich hatte nur mal eine am Bauch gehabt , die wurde dann letztendlich ganz raus opperiert . Sonst kommt sowas ja eh immer wieder .
Der eine Arzt wollte die nicht ganz raus opperieren , zum Glück machte der seine Praxis zu . Und ich ging zu einem anderen Chirogen , der hat es dann ganz weg -opperiert :)
Es fing wieder an sich zu entzünden . Die erste Op davon war nur mit vereisen möglich, weil es ja schon richtig entzündet war .
Das Vereisen hatte richtig gut weh getan .Aber der Arzt sagte das ne örtliche Betäubung in etwas entzündeten nicht wirken würde , somit mußte es vereist werden .
Ich weiß aber nicht , ob man das bei Lymphen auch ganz entfernen kann , So eine Zyste muß ja mit seiner ganzen Umhüllung ( Haut ) raus opperiert werden , damit die nicht wieder kommt .

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