Was kann man bei Phantomschmerz tun?

Suzuki
Anwender
Beiträge: 2
Registriert: Mo Nov 07, 2005 19:43
Postleitzahl: 0
Land: Deutschland
Wohnort: Aerzen/Weserbergl.

Was kann man bei Phantomschmerz tun?

Beitrag von Suzuki » Mo Nov 07, 2005 22:44

Hallo,
ich habe jetzt über 30 Jahre OS rechts und in dieser Zeit vieles gegen Phantomschmerz ausprobiert. Eines kann ich mit Gewissheit sagen: Pillen helfen kaum. Was gut ist, ist in erster Linie physikalische Therapie. Und hier herausragend das Tens-Gerät. Mein PS kommt hauptsächlich, wenn die Prothese im Schrank steht und ich schlafen will. Hier hilft ein Tens-Gerät wunderbar. Anode an den Stumpf, Kathode irgendwo im Kreuzbeinbereich und los gehts. Wenn es sein muss, lass ich die ganze Nacht die Stromimpulse laufen und dekupiere so den Phantomschmerz.

Was auch hilft, vorallem abends beim TV: ein warmes Fußbad des verbliebenden Fußes. Es kann sich zwar kein Arzt so richtig erklären, aber es hilft 100%-ig. Wenn die Zehen, die nicht mehr da sind kribbeln, brennen usw. packe ich meinen Fuß in eine Schale mit warmen Wasser. Irgendwie scheint sich so alles zu entspannen und der PS ist wie weggeblasen. Nach dem Motto: erlaubt ist, was hilft, kann man ohnehin alles anwenden. Nur mit Pillen sollte man aufpassen, denn Neuroleptika oder Opiate haben starke Nebenwirkungen.

Viele Grüße, Niko

Benutzeravatar
Andi
OT-Profi + Anwender
Beiträge: 95
Registriert: Mo Okt 10, 2005 21:24
Postleitzahl: 0
Land: Deutschland
Wohnort: Bremen

Beitrag von Andi » Di Nov 08, 2005 21:55

Hi Niko,
der TENS-Geschichte stand ich immer sehr skeptisch gegenüber. Da ich Phantomschmerz selber kenne, bist du für mich das erste glaubwürdige Erfolgsbeispiel. Kannst du genauer beschreiben, wo du die Elektroden platzierst und wie du das Gerät einstellst? Auch der Tip mit dem warmen Wasser ist Gut und lässt sich zum Ausprobieren weiterempfehlen, danke.
MFG Andi

Suzuki
Anwender
Beiträge: 2
Registriert: Mo Nov 07, 2005 19:43
Postleitzahl: 0
Land: Deutschland
Wohnort: Aerzen/Weserbergl.

Tens-Gerät bei Phantommschmerz

Beitrag von Suzuki » Di Nov 08, 2005 22:17

Hi Andi,

vorweg: ich verwende das Vitatronic TENS-Gerät, das u.a. die Fa. Conrad Electronic vertreibt. Kostet aktuell 139,95 Euro. Als Privatpatient hatte ich zum Glück keine Probleme mit der Erstattung, auch wenn die Rechnung von einem Electronic Versand war. Aber die werden gesehen haben, dass es weitaus preiswerter ist, als die teuren Geräte vom Sanitätshaus, die weitaus weniger können. Das Vitatronic hat 2 getrennte Kreise. So kann man über Kreuz arbeiten, mit 2 getrennten Anoden und 2 Kathoden.

Das Anlegen der Elektroden kann man sicherlich nicht allgemeingültig schildern, da der PS bei jedem Betroffenen sicherlich anders in Erscheinung tritt und es ja darauf ankommt, welche Nerven in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Ich habe jedenfalls festgestellt, dass die Elektroden für den Stumpf sehr groß sein müssen. Das gibt eine wesentlich bessere Wirkung. Ich habe mir über Ebay Elektroden in der Größe 10x15 cm besorgt. Diese große Elektrode verwende ich als Anode und klebe sie auf die Stumpfoberfläche so, dass sie mich beim Schlafen möglichst wenig stört. Vorne oder hinten ist für die Wirkung eigentlich egal, da die Fläche sehr groß ist und der Strom in fast alle Muskeln kommt.

Die Anode ist wesentlich kleiner und kommt in den Kreuzbein-Ischias-Bereich. Das Gerät stelle ich auf 30 Minuten ein. Wenn ich dann noch nicht schmerzfrei bin und noch nicht schlafe, stelle ich es auf Dauer. In 95% aller Fälle hatte ich so eine komplett schmerzlose Nacht mit erholsamen Schlaf.

Im TV kam kürzlich ein Beitrag über das gleiche Thema. Ich kann aber leider nicht mehr sagen, auf welchem Sender. Evtl. habe ich den Beitrag noch auf der Festplatte vom DVD Recorder. Ich werde mal nachschauen. An einer Uni hat man die Sache sehr weit entwickelt und die verwenden sogar einen Netzstrumpf, der über den Stumpf gezogen wird als Anode. Somit bekommt die gesamte Stumpfoberfläche den Stromimpuls ab. Das ist natürlich optimal! Ob es diesen Strumpf aber bereits zu kaufen gibt, kann ich nicht sagen. Evtl. müßte man mal "googeln". Wenn ich auf meiner Festplatte noch was finde, werde ich nochmals berichten.

Ich hoffe, dass hilft Dir erstmal weiter, viele Grüße, Niko

Benutzeravatar
casi77
Anwender
Beiträge: 37
Registriert: Do Feb 16, 2006 11:52
Postleitzahl: 0
Land: Deutschland
Wohnort: NRW (Sauerland)
Kontaktdaten:

Beitrag von casi77 » Mi Feb 22, 2006 16:07

Ich habe ein TENS-Gerät von MEDECO bzw. SVEA und erreiche eigentlich nur mäßige bis ungenügende Schmerzlinderung damit.Da ich mir den Unterschenkel (Knie-Ex) direkt beim Unfall bei vollen Bewußtsein abgerissen habe spüre ich dort kaum oder nur seeeehr selten Phantomschmerzen.
Dafür aber im Oberarm um so mehr und dafür nutze ich ab und zu das TENS-Gerät.Da ich aber zusätzlich noch ein Plexus ausriß am Oberarm habe ist dieser mehr oder weniger gelähmt-deswegen muß ich eine Elektrode vom TENS an der Schulter befestigen um überhaupt merken zu können wie hoch der Strom eingestellt ist.

Kann mir einer sagen wie ich das TENS anschließen kann um mehr Linderung zuerreichen?

Lunde
Anwender
Beiträge: 10
Registriert: Di Apr 25, 2006 10:26
Postleitzahl: 0
Land: Deutschland

THC

Beitrag von Lunde » Di Mai 02, 2006 13:42

Bei mir treten keine PS auf. Die Nerven, welche einem gummiband ähneln, wurden bei mir so gekürzt, dass sie mit ihrem ende nicht mehr festwachsen können und somit schmerzimpulse weiterleiten. ich kenne einen opa (OSA von 2.weltkrieg) der hat sich die nervenenden veröden lassen damit's mit dem PS klappt. er nimmt auch nur zäpfchen wenn schmerzen auftreten damit der magen nicht angegriffen wird (Diclofenac sandoz - 50mg. PZN:0801467). was ich aber schon vermehrt gehört habe was sehr effektiv helfen soll: THC ! also der wirkstoff der cannabis-pflanze. das thc soll ähnlich wie bei der krankheit MS die verkrampfungen im körper lösen/lockern. gibt's sowas auf rezept? in holland gibt es in der apotheke THC-produkte (Tabletten) zur schmerzlinderung aber die BRD ist da noch nicht soo cool drauf. hat damit jemand erfahrung? in der nächsten handicap ist darüber ein bericht zu erwarten.

gruß Lunde
OSA seit Mai 2005
Versorgung: MAS, C-Leg, 1C40.

Benutzeravatar
Colti
verstorben
Beiträge: 80
Registriert: Mo Jul 11, 2005 14:02
Postleitzahl: 40476
Land: Deutschland
Wohnort: Nach 33 Jahren BaWü nun in NRW,Düsseldorf.-)
Kontaktdaten:

Beitrag von Colti » So Nov 23, 2008 00:24

Hallo Gemeinde,

ich futter seit Anfang Okt.08 nachfolgende Pillen unter Anderem gegen Phantomschmerzen. Auf die Idee brachte mich die Schmerzambulanz der Uniklinik Düsseldorf sowie ein nachbehandelnder niedergelassenere Schmerzarzt/Orthopäde:
2x20/10mg Targin (Retard)
2x225mg Lyrica (Prägabalin)
2x 15mg Meloxicam AL 15
Startdosis war:
2x10mg Targin,2x75mg Lyrica und 15mf Meloxicam.
Ich hielt mich davor mehr oder weniger mit mehrfach am Tag unregelmäßig je Einnahme 50/4/ 100/8Tilidin (Retard) und 3x 800mg Ibuprofen (Retard) überwasser.
Schmerzen haben nachgelassen und lagen vorher bei der Skala 1-10 meist bei 7-9, trotz Pillen nie/selten weniger.
Nun liegen die im Bereich 4-5. Die Phantomschmerzen sind nur mäßig zurückgegangen, die Missempfindungen auch nur teilweise weniger geworden. Auch Schmerzattaken oder Schmerzspitzen hat es noch keinen Einfluss.
Laut den beiden Ärzten sollte ich mich noch einige Zeit gedulden da sich die Schmerzen bei mir ja über Jahrzente aufgebaut haben und damit gefestigt haben.

Nachteil der jetzigen Behandlung: Ein Dauergefühl wie bei 2,5-3,00 ‰, Mattheit, Niedergeschlagenheit, verminderte Reaktionsfähigkeit. Die anfängliche mega Übelkeit hat sich zum Glück gelegt.

mfg
MarkusV/DÜsseldorf.-)
Es kann nur einen geben:-)

Benutzeravatar
Colti
verstorben
Beiträge: 80
Registriert: Mo Jul 11, 2005 14:02
Postleitzahl: 40476
Land: Deutschland
Wohnort: Nach 33 Jahren BaWü nun in NRW,Düsseldorf.-)
Kontaktdaten:

Re: Was kann man bei Phantomschmerz tun?

Beitrag von Colti » Mo Dez 15, 2008 04:14

Kleine Nachtrag,

werde am 06.01.09 nähere Informationen zu der Neuromodulation bekommen (Batterie in Hintern Elektroden an die Wirbelsäule, Strom drauf Ende mit Phantomschmerzen). Ich muss nur für mich klären ob es auch ohne Metallelektroden funktioniert. Hier an der Uniklinik in Düsseldorf ist da ein Dr. Vestermann als neurologe/Neurochirurg zuständig. Eine OP erfolgt bei mir so oder so d die Wucherungen weiterwachsen, ich merke das jeden tag immer mehr (keine Einbildung da reale Stumpfschmerzen welche mehr und mehr wérden). Medikamentös gehts momentan 2x 20/10mg Targin weiter und nach ca. 4 Std. nach den einnahme nochmals 10/5mg Targin, abends dann das gleiche Spiel.-( lyrica wie gehabt, keine weiter Steigerung geplant. Die benommenheit oder der 3‰Wert kommt vom lyrica her, das targin macht einen nur schlapp und mega Müde............Die Ärzte versuchen halt das einzudämmen was in mehr als 30 Jahren gewachsen ist und geduldet worden ist...ertragen natürlich auch.-(


mfg
MarkusV/Düsseldorf.-)
Es kann nur einen geben:-)

derberliner
Gast
Beiträge: 2
Registriert: Di Mär 13, 2012 11:19
Postleitzahl: 13599
Land: Deutschland

Re: Was kann man bei Phantomschmerz tun?

Beitrag von derberliner » Di Mär 13, 2012 14:53

Hallöchen,
also ich bin jetzt auf Fentanyl ( klebt besser als Matrifen-Pflaster)-CT 75 mg Pflaster umgestiegen,bin im grunde zufrieden ,nur bei mir ist es so das ich statt alle 3 Tage dieses schon nach 24 Std erneuern muss!

Besser als bisher die Tabletten da nimmt man schon genug von.

Informiert euch mal bei euren Arzt,vielleicht ist das ja für den einen oder anderen.
Gruß

teddy
Anwender
Beiträge: 63
Registriert: Mi Dez 14, 2005 12:29
Postleitzahl: 0
Land: Deutschland
Wohnort: Berlin

Re: Was kann man bei Phantomschmerz tun?

Beitrag von teddy » Sa Jun 14, 2014 13:32

Hallo an alle.

Nehme diesbezüglich seid einigen Jahren,das Pflaster"FENTANYL" geht ab 50 mg bis zu 100mg

Persönlich nehme ich die 75mg.

Das ist Laut Aussage von meinen Arzt das beste!

War die ganze lange zeit im Krh über einhalbes Jahr unter Morphium ,daran hat sich natürlich mein Körper Gewöhnt! :nichtbegreif:

Man sollte es laut Beschreibung alle 3 tage Nehmen ,aber der Körper hat sich schon so daran Gewöhnt das ich es alle 24 Std. nehmen muss.

Bekomme zwar keine Phantomschmerzen ,aber dann tun mir die restlichen teile von den vorhandenen Beinen weh," ist nicht zu Beschreiben" auch im Kopf macht es sich bemerkbar!

Kann euch nur raten es einmal aus zu Probieren oder euren Arzt fragen!

Wenn jemand noch Fragen diesbezüglich hat ,kann er sie gerne stellen.

LG
Teddy

derberliner ,
hat euch ja schon darüber Informiert,habe ich über sehen.

Dann bin ich ja nicht der einzige der es alle 2 Tage Nehmen muss!
( klebt besser als Matrifen-Pflaster) die Wirkung ist aber die selbe.
;-) Kaufe gerne Eure alten Teddybären :-) auch defekte
http://antike-teddybaeren-berlin.de.vu/

Piper75
Anwenderin
Beiträge: 88
Registriert: Do Mär 20, 2014 08:12
Postleitzahl: 31241
Land: Deutschland

Re: Was kann man bei Phantomschmerz tun?

Beitrag von Piper75 » Di Jun 17, 2014 07:40

hallöchen,
ich geb mal meinen Senf dazu.
Gegen die Phantomschmerzen habe ich nen Liner mit Metallfäden drin, funktioniert super. Ist das gleiche wie die Geschichte mit der Alufolie.
Ausserdem kuschelt sich mein Hund immer an den Stumpf, auch das hilft super.
Innerhalb von 4 Wochen hatte ich keine Schmerzen mehr.
VG

teddy
Anwender
Beiträge: 63
Registriert: Mi Dez 14, 2005 12:29
Postleitzahl: 0
Land: Deutschland
Wohnort: Berlin

Re: Was kann man bei Phantomschmerz tun?

Beitrag von teddy » Di Jun 17, 2014 07:44

Moin,
freut mich ,das es bei dir Hilft.

Habe mal vor ca 4 Jahren den Liner bekommen ,aber ohne Erfolg.
;-) Kaufe gerne Eure alten Teddybären :-) auch defekte
http://antike-teddybaeren-berlin.de.vu/

Caroline
Anwenderin
Beiträge: 51
Registriert: Mo Aug 04, 2014 17:06
Postleitzahl: 0
Land: Deutschland

Re: Was kann man bei Phantomschmerz tun?

Beitrag von Caroline » Do Aug 21, 2014 18:39

hallo ,ich habe keine Phantomschmerzen in dem Sinne....eher Phantomgefühle ,die unangenehm sind und gsd nur Nachts auftreten,
ich nehme auch Lyrika 75-0-150 ,komme über die Nacht und hoffe es bleibt dabei ;) so lange ich den Liner anhabe,spüre ich gar nichts
#die Einen kennen mich ,die Anderen können mich #

Benutzeravatar
charley
admin + Anwender
admin + Anwender
Beiträge: 292
Registriert: Di Jul 12, 2005 16:41
Postleitzahl: 72649
Land: Deutschland
Wohnort: Wolfschlugen
Kontaktdaten:

Re: Was kann man bei Phantomschmerz tun?

Beitrag von charley » Do Aug 21, 2014 19:23

Hallo Caroline,

Phantomgefühle oder Phnatomsensationen nach dem Ausziehen der Prothese oder des Liners sind relativ häufig, auch bei Menschen, die ansonsten nicht von Phantomschmerzen geplagt werden. Oft hilft es, nachts einen Stumpfstrumpf zu tragen. Die Nerven spielen manchmal verrückt, wenn der tagsüber gewohnte Druck auf den Stumpf plötzlich nachlässt. Ansonsten ist der Stumpfstrumpf, wie ich bereits in einem anderren Thread schrieb, ohnehin sehr sinnvoll, um stabile Stumpfverhältnisse zu bekommen.

Viele Grüße
Charley
OSA (lak) seit Feb. 2005
1. PBSS-Schaft (Karbonrahmen mit HTV-Innenschaft), Genium mit Triton Smart-Ankle-Fuß
2. PBSS-Schaft, VGK, Freedom Highlander-Fuß (Badeprothese)
Telefon 089/4161740-0

Nickname
Anwender
Beiträge: 39
Registriert: Di Jan 15, 2013 16:11
Postleitzahl: 0
Land: Deutschland

Re: Was kann man bei Phantomschmerz tun?

Beitrag von Nickname » Do Aug 21, 2014 19:30

Hat mal jemand von euch probiert euern Stumpf zu bewegen bzw zu massieren, wenn ein Phantomschmerz/Phantomgefühl auftritt? Ich finde das hilft bei mir ziemlich gut. Oder den ''Fuß'' einrollen..
Ich hab früher immer Lyrica genommen, Fentanyl Lutschtabletten (ziemlich krasses Zueg) uvm. Letztendlich wurde das alles auf meinen Wunsch hin abgesetzt und ich komme auch so ziemlich gut klar.
Die Phantomschmerzen waren früher so stark, dass ich teilweise aufschreien musste. Aber mittlerweile ist es echt okay, selten habe ich Phantomschmerzen.
Ich weiß nicht so recht, ob Tabletten in diesem Falle wirklich helfen, denn dieser Schmerz den wir alle empfinden, findet wie gesagt nur in unseren Köpfen statt. Wenn ihr sagt, etwas durchsticht meinen ''Fuß'', wäre es wiederrum ein vollkommen anderes Gefühl, wie würde man den echten Fuß durchstechen.. Ich würde jedem raten wenigstens zu versuchen, auf Tabletten zu verzichten. Vielleicht wird es nicht besser durch das weglassen von Medikamenten, aber wird es unbedingt schlechter? Wenn ja, dann okay, nehmt die Tabletten aber bei mir stellte sich heraus, dass es besser wurde.
Was kann man noch tun? - Spiegeltherapie! Das Laufen auf der Prothese hat in etwa den selben effekt: Dadurch dass ich beide Füße sehe, signalisiere ich meinem Gehirn, es ist alles okay! Es gibt keinen Grund Schmerzen zu haben! Funktioniert vielleicht nicht bei jedem, aber ein Versuch ist es wert. Jeder hat so seine Möglichkeiten. Bei meinem Stumpf gibt es eine Stelle, wenn ich darauf rumdrücke, entsteht ein Phantomgefühl, was den Phantomschmerz meistens überspielt und er somit verschwindet. Probiert es aus, ich fand es eben immer ziemlich lästig, täglich Tabletten zu schlucken.. Ich wünsche euch, dass ihr früher oder später darauf verzichten könnt.

Caroline
Anwenderin
Beiträge: 51
Registriert: Mo Aug 04, 2014 17:06
Postleitzahl: 0
Land: Deutschland

Re: Was kann man bei Phantomschmerz tun?

Beitrag von Caroline » Fr Aug 22, 2014 07:15

obwohl ich erst seit 8 Wochen amputiert bin ,habe ich auch schon diese Erfahrung gemacht und einen Punkt gefunden,
bei dem dieses Gefühl weg geht,da ich es aber nur Nachts habe,ist immer die Nachtruhe unterbrochen und deshalb nehme ich im Moment
noch lieber das Lyrika ,ich werde es aber auf jeden Fall auch ohne probieren
#die Einen kennen mich ,die Anderen können mich #

Antworten