Parkerleichterung

Erfahrungen mit Beantragung des SBA, des Merkmals "aG" und des Parkausweises
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Parkerleichterung

Beitrag von eribarth@aol.com » Do Jul 14, 2005 09:43

ich hatte schon zweimal wegen der Parkerleichterung ans Versorgungsamt geschrieben, aber immer eine Ablehnung bekommen
:( . Gerade beim Einkaufen von Lebensmitteln wäre es schon gut zeitweise auf dem Behindertenparkplatz parken zu dürfen um den ganzen Einkauf nicht kilometerweise schleppen zu müssen, denn die näheren Parkplätze sind ja immer besetzt. Ich lege es ja nicht darauf an "aG" im Ausweis zu haben, so mobil bin ich ja, aber fürs Einkaufen wünsche ich mir schon diese Parkerleichterung. Dies ist aber anscheinend nicht möglich. Habt Ihr andere Erfahrungen gemacht??
liebe Grüße,
Erika

Janin
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Beitrag von Janin » Do Jul 14, 2005 12:45

hallo erika,

ich kann dir da auch nichts anderes berichten. ich würde mir, je nach tagesform, auch ab und an wünschen auf einem behinderten parkplatz parken zu dürfen, aber eine "im ausnahmefall"-parkerlaubnis wird nicht erteilt.

es gibt nur die möglichkeit den prozentualen behinderungsgrad künstlich in die höhe zu treiben, bis man irgendwann die notwendigen 100% für das ag erreicht hat . ich könnte dann allerdings nicht mehr in den spiegel schauen.

ich kenne durchaus den einen oder anderen der das mit nicht geringem aufwand betreibt. die frage ist, ob man sich partout behinderter darstellen muss als man ist und, ob man in diesem fall noch gleichbehandlung verlangen darf.
stichwort antidiskriminierungsgesetz.

allerdings frage ich mich schon manchmal wie sinnvoll diese regelung ist, denn meistens sind es die behindertenparkplätze die leer sind.
also könnte man auch wesentlich mehr leuten die erlaubnis erteilen darauf parken zu dürfen.

grüße janin

Chris & Dieter

auf was es ankommt...

Beitrag von Chris & Dieter » Do Jul 14, 2005 15:13

hallo Erika,
Chris hat vor einem 3/4 Jahr das aG bekommen (bei li OS)!
Es kommt darauf an, daß der Arzt der das Gutachten stellt (zum Verschlechterungsantrag) die vom Gesetz geforderten Bedingungen bestätigen kann :
Bei einseitiger Os-Amp. muß auch für die andere Seite z.B. eine Hüftgelenksschädigung oder an den Armen eine Muskel- oder Gelenkentzündung bestätigt werden..... undefinierbare Schmerzen....!-)))

Dann sollte es klappen.... hängt alles vom Arzt ab!

Viel Glück!!!
Dieter

teddy
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Beitrag von teddy » Do Dez 15, 2005 10:58

Hallo,
als U.S Amputierter hat man absolut keine Chance auf a.G zubekommen.
Als Oberschenkel ist es schon einfacher ( ein a.G ) jedenfalls hier im Berlin

hatte aber mit mein Arzt gesprochen ob es da noch eine möglichkeit gäbe er meinte es gäbe wohl eine Ausnahme genehmigung diese gilt wohl dann immer für ein Jahr.
Werde mich nochmals mit mein Arzt in diese sache schlau machten.
Sollte ich was erfahren ( Ausnahmegenehmigung )werde ich euch auf dem laufenden halten.
Gruss
Jürgen
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Beitrag von IronLeg » Mo Mär 20, 2006 14:12

ALso hier Tip´s zugeben, wie man sich zu "Unrecht" eine Parkerleichterung verschafft, ist ja wohl kaum zu fassen. Das ist nicht besser als die Menschen die sich ohne Ausweis auf einen Bh-Parkplatz stellen. Wenn die Situation so wäre, das Erika, es nicht zuzumuten wäre, dann hätte sie die Parkerleichterung ja auch so bekommen. Ihr regt euch doch auch über die Leute auf die zu Unrecht diese resevierten Parkplätze missbrauchen, und dann lese ich hier solche Tips. Unglaublich - Moderator EINGREIFEN.

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Eingriff vom Moderator

Beitrag von charley » Mo Mär 20, 2006 15:28

Hallo IronLeg,

ganz so einfach, wie du es hier darstellst, ist es nun doch nicht. Leider bekommen nicht alle, die eine Parkberechtigung brauchen, diese ohne weiteres ausgestellt. Und leider gibt es sehr viele, die nach heutiger Sichtweise keine Parkberechtigung mehr bekommen können, die aber aus früheren Zeiten noch einen zeitlich unbefristeten Ausweis haben.

Die Beurteilung von Neuanträgen ist regional auch sehr verschieden; die Sachbearbeiter interpretieren die gleichen Vorschriften teilweise doch sehr verschieden.

Leider wissen die wenigsten auch, dass sie im Antrag auf den SBA alles, aber auch wirklich alles, aus ihrer Krankengeschichte angeben müssen.

Viele Grüße
Charley


P.S.: Der Moderator ist (fast) allgegenwärtig.
OSA (lak) seit Feb. 2005
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Beitrag von teddy » Di Mär 21, 2006 06:20

Hallo IronLeg,

es geht hier nicht darum ,ürgendwelche Tipps zugeben und anderen Behinderten den Platz zu blockkieren,aber als Amputierter sieht die Sachlage nun mal so aus ,das man es sehr schwer hat beim Normalen Parken überhaupt ins Wageninnere zugelangen,da es immer wieder Leute gibt die so dicht an ein dran stehen ,das man selbst als nicht betroffener Schwierigkeiten hat reinzukommen,darum versucht man ein behinderten Parausweis zubekommen .
Jedenfalls sieht es hier im Berlin so aus.

Man bekommt eine Sondergenehmigung wenn man auf einer zb. U.S. Amputation mindestens 75 % Gdb hat,diese gilt dann wohl für ein Jahr.
Gruß
teddy
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Beitrag von IronLeg » Fr Mär 24, 2006 18:43

Ja, ihr habt Recht. Heute, trotz Gehbehinderung, einen Ausweis mit Parkerleichterung zu bekommen ist fast unmöglich. Da mußt du schon Doppelseitig Amputiert oder Querschnittsgelähmt sein. Wenn Erika näher auf ihre Behinderung eingegangen wäre, bin ich der letzte der kein Verständniss hat. Ich kannte (kenn) sie aber nicht und reagiere manchmal etwas "über". Entschuldigung :(

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