Alptraum

Hier können sich Forumsteilnehmer und natürlich auch Moderatoren vorstellen.
Antworten
Dortmund50
Gast
Beiträge: 1
Registriert: Mo Nov 23, 2020 11:39
Postleitzahl: 44287
Land: Deutschland

Alptraum

Beitrag von Dortmund50 » Mo Nov 23, 2020 19:27

Hi ich bin m 49 und komme aus NRW - mein Leben hat sich im letzten Monat komplett geändert

Bin mit unerkannter Diabetes (Werte um 800) bei Einlieferung und Blutvergiftung ins Krankenhaus

gekommen (man sagt ich soll froh sein überlebt zu haben) und bin aufgewacht mit amputierten Fuß/Unterschenkel

Ein Alptraum - Amputation ist ca. 1 Monat her - hab letzte Woche prov. Prothese erhalten und gehe ab morgen

erst mal in Reha - hab das Forum gefunden - muss das alles erst mal verarbeiten - bin wie betäubt

Benutzeravatar
AmpuKlaus
Moderator + Anwender
Beiträge: 184
Registriert: Mo Feb 19, 2018 18:32
Postleitzahl: 2826
Land: Deutschland
Wohnort: Görlitz - Sachsen

Re: Alptraum

Beitrag von AmpuKlaus » Di Nov 24, 2020 17:59

Hallo Dortmund50, sei willkommen bei uns im Forum :-D

Ja, das ist ein Tiefschlag, wenn man aufwacht mit amputierten Fuß/Unterschenkel.
Du brauchst psychologische Betreuung, um das besser zu verarbeiten. Diese erhälst Du in jeder guten REHA Einrichtung.

Amputation war für mich am Anfang eine große Balance Frage. Das lernst Du auch bei einer REHA in einer Geh-, Gangschule. Sie sind bestens geschult um Menschen wie Dich wieder aufzubauen und Dich in das wahre Leben zurück zu führen.
Mit 49 Jahren hast Du noch viel vor Dir. Da ist ein Leben noch NIEMALS zu Ende.
Ich wurde mit 60 Jahren Oberschenkel (OS) re amputiert. viewtopic.php?f=14&t=1651 Nun sind 5 Jahre vergangen und es geht so vieles wieder.
Amputation ist eine grosse Kopfsache. Wenn "er" nicht möchte, geht vieles nicht. Es kostet am Anfang Überwindung, aber auch Du schaffst das wieder. Wir haben es alle hin bekommen.

Viele Grüße
Klaus

Antworten